Herzlich Willkommen bei Dreyfield & Partner.

Als international tätige Unternehmensberatung betreuen wir Kunden aus über vierzig Ländern in den Bereichen Organisation und Strategie, Steuern und Recht sowie IT.

Mit unserem Serviceportfolio übernehmen wir Teil- oder Gesamtprozesse für unsere Mandanten und schaffen so freie Kapazitäten für Kernkompetenzen. Mit unserem Interims-Management stellen wir externes Personal zur Besetzung von Leitungs- und Führungspositionen zur Verfügung oder unterstützen bei der Personalbeschaffung.

"Dreyfield & Partner" ist eine international geschützte Dachmarke, unter der einzelne Mitgliedsunternehmen weltweit individuelle Service- und Beratungsdienstleistungen anbieten und erbringen. Zusammen bilden diese Unternehmen das Dreyfield & Partner Unternehmensnetzwerk. Der Begriff "Dreyfield & Partner" wird häufig synonym verwendet, um sich entweder auf einzelne oder mehrere Firmen innerhalb des Dreyfield & Partner Unternehmensnetzwerks oder auf alle Unternehmen gleichzeitig zu beziehen. In vielen Teilen der Welt ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass bestimmte Beratungs- oder Servicedienstleistungen nur von Unternehmen mit entsprechender Qualifikation, Zulassung oder Genehmigung erbracht werden können. Aus diesen Gründen besteht das Dreyfield & Partner Unternehmensnetzwerk aus einzelnen lokalen Unternehmen, die jeweils eine juristische oder natürliche Person sein können. Die Unternehmen, aus denen sich das Netzwerk zusammensetzt, sind bestrebt, ein gemeinsames und qualitativ hochwertiges Produkt- Dienstleistungsportfolio in den Bereichen Organsation, Strategie, IT und Recht für Kunden auf der ganzen Welt bereitzustellen.

Namensherkunft und Bedeutung

Der Ursprung des Namens "Dreyfield" bzw. "Dryfield" wurde erstmals urkundlich im sogenannten "Domesday Book" von 1086 n. Chr. erwähnt. Dieses „Buch des Jüngsten Tags“, ursprünglich King’s Roll oder Winchester Roll genannt, war ein erstes auf lateinisch verfasstes Grundbuch von England. Durch eine Invasion bedroht, befahl König Wilhelm I. (der Eroberer) zu Weihnachten des Jahres 1085, den eigenen sowie den besteuerbaren Besitz seiner Untertanen systematisch zu erfassen.[1] Ab Januar 1086 durchkämmten seine Abgesandten daher planmäßig das Land und ermittelten nicht nur die Grundstücke und ihre Besitzer, sondern auch die Anzahl der männlichen Bewohner.[2] "Domesday" hat hier die Bedeutung von endgültig, d. h. später sollten die im Domesday Book festgehaltenen Besitzverhältnisse nicht mehr angefochten werden können.

Hintergrund der Maßnahme war die über Jahrhunderte gewachsene Besitzstruktur in England, die sich größtenteils auf das Gewohnheitsrecht gründete: Bauern und Adelige besaßen Boden und Rechte, die nicht schriftlich dokumentiert waren, da nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten, und durch Schenkungen, Verkäufe, Erbschaften etc. waren die Ländereien stark zerstückelt. Somit verfügten die normannischen Eroberer vor dem Domesday Book über keine sicheren Informationen, die als Grundlage für die Berechnung zu erwartender Steuereinnahmen dienen konnten. Da Wilhelm nahezu ständig Krieg gegen innere und äußere Feinde führte, war er darauf angewiesen, die zu erwartenden Steuereinnahmen und die Zahl der wehrpflichtigen Bevölkerung verlässlich einschätzen zu können. Die Erstellung des Buches bedeutete die erste Volkszählung in England und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Zentralisierung der Macht weg von den lokalen Adeligen hin zum Königshof.

Der Name "Dryfield" trat dabei erstmals in der Grafschaft Gloucestershire auf, wo eine Gemeinde names "Driffield" existrierte, sowie im Östlichen Drittel von Yorkshire, wo die Gemeinden "Great Driffield" und "Little Driffield" schriftlich festgehalten wurden. Die verschiedenen Schreibweisen, "Drifelle" in Gloucestershire sowie "Drifield" in Yorkshire, stammen von den altenglischen Wörtern „drit“ oder „drif“ + „feld“ ab und hatten alle im Wesentlichen die gleiche Bedeutung: „offenes Land, das durch Schmutz oder Stoppeln gekennzeichnet ist“.[3] Unter Stoppeln versteht man in diesem Fall die unteren Stängelteile von Pflanzen, die nach dem Abernten noch auf dem Getreide-Acker eingewurzelt stehen bleiben. Diese Bewuchsreste dienen dabei jeweils als Dünger für den Folgeanbau, in dem sie nach der Ernte im Rahmen einer Bodenbearbeitung (z.B. durch Umpflügen) wieder unter den Ackerboden gemischt werden. Durch die Zersetzung der organischen Stoffe wird eine lockere und gute Bodenstruktur erreicht.

Quellen:
[1] Discover Domesday. The National Archives. Abgerufen am 6. Oktober 2014.
[2] Survey and making of Domesday. The National Archives. Abgerufen am 6. Oktober 2014.
[3] Mills, A.D., Dictionary of English Place-Names. Oxford: Oxford University Press, 1991. Print. (ISBN 0-19-869156-4)